Bei einer so großen Anschaffung will man vorher wissen: Welche Wärmepumpe ist wirklich gut? Die wohl neutralste Antwort liefert die Stiftung Warentest – sie hat aktuelle Luft-Wasser-Wärmepumpen im Labor gegeneinander antreten lassen. Das Ergebnis hilft bei der Orientierung, ersetzt aber nicht den Blick auf dein eigenes Haus.
Dieser Ratgeber fasst zusammen, welche Wärmepumpe 2026 Testsieger ist, wie getestet wird und worauf du bei einem Test wirklich achten solltest – damit du nicht nur die Note, sondern die passende Anlage wählst.
Auf einen Blick
- Testsieger der Stiftung Warentest (Ausgabe 10/2025): die Viessmann Vitocal 250-A mit der Note 2,0.
- Auf den Plätzen zwei und drei: Alpha Innotec Hybrox 11 und Stiebel Eltron WPL-A 10.2 Plus (je Note 2,2).
- Getestet werden nur Luft-Wasser-Wärmepumpen – sie haben über 90 % Marktanteil.
- Die besten Geräte punkten mit hoher Effizienz, leisem Betrieb und dem natürlichen Kältemittel R290.
- Wichtig: Der Testsieger ist nicht automatisch der beste für dein Haus – Heizlast und Vorlauftemperatur entscheiden mit.
Du planst eine neue Wärmepumpe? Hier siehst du unsere Wärmepumpen von Bosch und Viessmann im Überblick – oder du lässt dich kostenlos von unseren Fachberatern beraten.
Welche Wärmepumpe ist Testsieger 2026?
Laut dem aktuellen Test der Stiftung Warentest (Ausgabe 10/2025) liegt die Viessmann Vitocal 250-A mit der Note 2,0 vorn. Dahinter folgen zwei Geräte mit je Note 2,2:
| Platz | Modell | Note |
|---|---|---|
| 1 | Viessmann Vitocal 250-A | 2,0 |
| 2 | Alpha Innotec Hybrox 11 | 2,2 |
| 3 | Stiebel Eltron WPL-A 10.2 Plus | 2,2 |
Die kompletten Testergebnisse veröffentlicht die Stiftung Warentest. Die gute Nachricht: Die Vitocal-Reihe – zu der der Testsieger 250-A gehört – findest du bei uns in der Kategorie Viessmann Wärmepumpen.
Wie viele Geräte im Test überhaupt angetreten sind
Fünf. Die Stiftung Warentest hat für die Ausgabe 10/2025 genau fünf Luft-Wasser-Wärmepumpen vermessen: die Modelle von Viessmann, Alpha-Innotec, Stiebel Eltron, Vaillant und Mitsubishi Electric. „Testsieger“ heißt hier also: das beste von fünf Geräten, nicht das beste am Markt. Das schmälert den Wert des Tests nicht, verändert aber, wie du ihn liest.
Zwei Details zum Ablauf, die selten erwähnt werden und trotzdem wichtig sind:
- Die Prüfer haben die Geräte zwischen März und Juni 2025 nach dem Zufallsprinzip aus Anbieter-Warenlagern gezogen, statt sie sich vom Hersteller schicken zu lassen. Damit sind es Seriennummern aus dem echten Lager, keine Vorführgeräte.
- Das Prüfprogramm wurde gegenüber den Vorjahren deutlich geändert. Die Ergebnisse älterer Tests lassen sich deshalb nicht direkt mit den aktuellen vergleichen. Wenn dir im Netz eine Rangliste begegnet, die Geräte aus 2023 und 2025 in einer Tabelle mischt, ist sie unbrauchbar.
Wie testet die Stiftung Warentest?
Die Tester prüfen die Geräte unter kontrollierten Bedingungen in einer Klimakammer bei Außentemperaturen von +12 °C bis –15 °C – also über den ganzen Jahresverlauf hinweg. In die Note fließen vor allem Energieeffizienz, Leistung und Kosten ein. Bewusst getestet werden nur Luft-Wasser-Wärmepumpen, weil sie mit über 90 % die mit Abstand häufigste Bauart sind. Welche Arten es sonst noch gibt, erklärt der Ratgeber Wärmepumpen-Arten im Vergleich.
Die Prüfpunkte im Einzelnen
Der größte Block der Note ist die Energieeffizienz und die Umwelteigenschaften im Heizbetrieb mit 70 Prozent. Alles andere – Handhabung, Geräusch, Verarbeitung – teilt sich das verbleibende Drittel. Wer eine Testnote liest, liest also zu mehr als zwei Dritteln eine Effizienzmessung.
Gemessen wird in einer Klimakammer, die nach der Norm EN 14511 eingestellt werden kann; die Außeneinheit steht in der Kammer, die Inneneinheit dahinter. Konkret prüft das Labor:
- COP bei sechs Außentemperaturen – –15, –10, –7, +2, +7 und +12 °C –, und zwar einschließlich des Stromverbrauchs des elektrischen Heizstabs. Das ist entscheidend: Ein Gerät, das die Kälte nur mit Zuheizen schafft, kann sich nicht herausrechnen.
- Vorlauftemperatur 55 °C bei –10 °C Außentemperatur – diese Hürde mussten alle Geräte nehmen. Sie bildet den Fall „Bestandsgebäude mit Heizkörpern“ ab.
- Effizienz mit Heizkörpern und mit Fußbodenheizung getrennt. Für die Fußbodenheizung werden die COP bei –7 und +7 °C herangezogen.
- SCOP für zwei Klimazonen – die mittlere und die kältere Klimazone Deutschlands, gewichtet nach der Häufigkeit der Stunden je Temperatur (Bin-Stunden). Wer im Voralpenraum oder in Ostdeutschland wohnt, sollte auf die kältere Zone schauen.
- Geräusch im Normalbetrieb – Schalldruckpegel der Außeneinheit bei –7 °C, gemittelt über drei Mikrofone in 80 cm Abstand in einer gedämmten Kammer.
Wichtig für die Einordnung: Diese 80 cm sind eine Labormessung zum Vergleich der Geräte, kein Wert für deinen Gartenzaun. Für die Nachbarschaft ist der Schallleistungspegel aus dem Datenblatt zusammen mit dem Abstand zur Grundstücksgrenze maßgeblich.
Warum alle fünf Testgeräte mit Propan arbeiten
Alle fünf im Test 10/2025 vermessenen Wärmepumpen nutzen R290 (Propan) als Kältemittel. Das ist kein Zufall, sondern der Stand der Technik: R290 hat ein Treibhauspotenzial von 3, fällt damit nicht unter die Verbotsfristen der F-Gase-Verordnung und erlaubt hohe Vorlauftemperaturen. Eine Anlage mit synthetischem Kältemittel ist heute die Ausnahme.
Praktisch heißt das zweierlei. Erstens: „R290“ ist 2026 kein Unterscheidungsmerkmal mehr, sondern eine Mindestvoraussetzung – wenn ein Angebot damit wirbt, ist das kein Argument, sondern eine Selbstverständlichkeit. Zweitens: Propan ist brennbar, deshalb schreiben die Hersteller Schutzbereiche rund um die Außeneinheit vor (Abstand zu Lichtschächten, Kellerfenstern, Bodenabläufen). Die genauen Maße stehen in der Montageanleitung des jeweiligen Geräts und unterscheiden sich je nach Füllmenge. Mehr zum Kältemittel im Ratgeber Propan-Wärmepumpe.
Tipp
Du vergleichst gerade Geräte? In der Übersicht unserer Wärmepumpen findest du die Bosch- und Viessmann-Pakete, die wir führen. Bei Fragen beraten dich unsere Fachberater kostenlos – Beratung anfragen oder telefonisch unter 089 248813740.
Seit 2026 entscheidet die Lautstärke über die Förderung
Seit dem 1. Januar 2026 fördert die BEG eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nur noch, wenn das Außengerät mindestens 10 Dezibel unter dem Grenzwert der EU-Ökodesign-Verordnung liegt. Bis Ende 2025 reichten 5 Dezibel. Die Regel gilt für alle neu beantragten Anlagen, ohne Übergangsfrist. Sole- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen sind nicht betroffen.
In Zahlen bedeutet das: Geräte bis 6 kW Heizleistung dürfen höchstens 55 dB(A) Schallleistung abgeben, Geräte von 6 bis 12 kW höchstens 60 dB(A). Das ist eine reine Förderbedingung – ein lauteres Gerät bleibt rechtlich zulässig und darf eingebaut werden, es bekommt nur kein Geld aus der BEG. Für einen Teil der bisher förderfähigen Modelle ist damit Schluss.
Was das für die Geräteauswahl heißt: Der Schallleistungspegel gehört ab sofort vor den Antrag geprüft, nicht danach. Frag beim Angebot nach dem Datenblattwert des konkreten Außengeräts – nicht nach dem der Baureihe, denn innerhalb einer Reihe unterscheiden sich die Größen deutlich. Zur Orientierung aus unserem Sortiment: Die Bosch-Monoblock-Außeneinheit AW 7 OR-S, die in den 7-kW-Paketen der Reihen 5800i und 6800i steckt, liegt laut Herstellerangabe bei 42 dB(A) Schallleistung und damit klar unter der 60-dB(A)-Marke. Wie die Förderung insgesamt funktioniert, steht im Ratgeber Wärmepumpe Förderung 2026.
Worauf solltest du bei einem Wärmepumpen-Test achten?
Eine Testnote ist ein guter Startpunkt – diese vier Kriterien zählen aber für deine konkrete Entscheidung:
- Effizienz (JAZ/SCOP): Sie bestimmt die Betriebskosten. Was dahintersteckt, erklärt der Ratgeber JAZ Wärmepumpe.
- Schallpegel: Ein leises Außengerät ist seit 2026 sogar Fördervoraussetzung.
- Kältemittel: Geräte mit natürlichem R290 (Propan) gelten als besonders zukunftssicher.
- Vorlauftemperatur: Sie muss zu deinen Heizflächen passen – entscheidend vor allem im Altbau.
Was eine Testnote in Euro bedeutet – eine Beispielrechnung
Der Abstand zwischen einem sehr effizienten und einem mittelmäßigen Gerät klingt klein, solange man ihn als Note liest. In Kilowattstunden wird er groß. Wir rechnen ihn hier offen durch, mit einem Haus, das 18.000 kWh Wärme im Jahr braucht, und einem Wärmepumpentarif von 25 ct/kWh.
| Jahresarbeitszahl | Stromverbrauch | Stromkosten pro Jahr |
|---|---|---|
| 4,0 | 4.500 kWh | 1.125 € |
| 3,5 | 5.143 kWh | 1.286 € |
| 3,0 | 6.000 kWh | 1.500 € |
Zwischen einer JAZ von 4,0 und einer von 3,0 liegen 375 Euro im Jahr – bei 20 Jahren Betrieb rund 7.500 Euro. Das ist mehr, als der Preisunterschied zwischen zwei Geräteklassen typischerweise ausmacht. Genau deshalb wiegt die Effizienz im Test 70 Prozent, und genau deshalb lohnt es sich, beim Angebot nicht nur auf den Kaufpreis zu schauen.
Eigene Modellrechnung, gerundet. Sie unterstellt eine über das Jahr konstante Arbeitszahl und einen konstanten Strompreis – beides trifft in der Praxis nie exakt zu. Die Größenordnung stimmt trotzdem: Auch die Stiftung Warentest beziffert den Stromkosten-Abstand zwischen ihrem Testsieger und dem Letztplatzierten mit mehreren Hundert Euro pro Jahr.
Welche getesteten Marken bekommst du bei uns?
Wir konzentrieren uns auf zwei Hersteller, die in Tests regelmäßig vorn liegen: Viessmann mit der Vitocal-Reihe (Testsieger 250-A) und Bosch mit der Compress-Serie, die mit dem natürlichen Kältemittel R290 arbeitet und für ihren leisen Betrieb bekannt ist. Beide findest du in unseren Kategorien Viessmann Wärmepumpen und Bosch Wärmepumpen – oder im Überblick unter Wärmepumpen. Mehr dazu in den Ratgebern Viessmann Vitocal 250-A und Bosch Compress 5800i & 6800i.
Was wir führen – und was nicht
Damit klar ist, worauf sich der Testsieg bezieht: Die Stiftung Warentest hat die Variante Vitocal 250-A AWO-E-AC 251.A10 vermessen. Wir führen die Vitocal 250-A Modular in drei Größen. Gleiche Baureihe, gleiche Technik-Familie – die getestete Typbezeichnung ist aber nicht identisch mit unserer. Wer den Testsieger exakt in der geprüften Ausführung will, sollte die Typnummer im Angebot abgleichen.
| Gerät im Test 10/2025 | Bei uns lieferbar? |
|---|---|
| Viessmann Vitocal 250-A | ja – als Vitocal 250-A Modular A08, A10 und A13 |
| Alpha-Innotec Hybrox 11 | nein |
| Stiebel Eltron WPL-A 10.2 Plus | nein |
| Vaillant aroTHERM plus | nein |
| Mitsubishi Electric Wärmepumpen-Set | nein |
Und eine Klarstellung, die man selten liest: Die Bosch-Reihen 5800i AW und 6800i AW waren in diesem Test gar nicht dabei. Sie sind weder Testsieger noch durchgefallen – sie sind schlicht nicht angetreten. Wenn wir sie empfehlen, dann wegen ihrer Datenblattwerte und nicht wegen einer Note, die es für sie nicht gibt.
Die Geräte aus unserem Sortiment im Datenblatt-Vergleich
Beide Baureihen sind Luft-Wasser-Monoblocks mit Außeneinheit und wandhängender Inneneinheit, beide arbeiten mit R290, und beide kommen bei uns als Komplettpaket inklusive Speicher. Die Unterschiede liegen in der maximalen Vorlauftemperatur, im Lieferumfang und im Preis.
| Viessmann Vitocal 250-A Modular | Bosch 5800i AW | Bosch 6800i AW | |
|---|---|---|---|
| Bauart | Monoblock, Inneneinheit wandhängend | Monoblock, Inneneinheit wandhängend | Monoblock, Inneneinheit wandhängend |
| Kältemittel | R290 | R290 | R290 |
| max. Vorlauftemperatur | 70 °C bei –10 °C außen | 60 °C | 75 °C |
| COP (Herstellerangabe) | bis 5,5 bei A7/W35 nach EN 14511 | ErP-Klasse A+++ | ErP-Klasse A+++ |
| Speicher im Paket | 300 l Warmwasserspeicher | 277 l Warmwasser + 120 l Puffer | 277 l Warmwasser + 120 l Puffer |
| Kühlen im Sommer | ja (active cooling) | ja | ja |
| Größen bei uns | A08, A10, A13 | 4, 5, 7, 10, 12 kW | 4, 5, 7, 10, 12 kW |
| Preis ab | 11.750,75 € | 8.499 € | 9.299 € |
Werte aus den Produktbeschreibungen unserer aktiven Artikel, Stand 25.09.2026; maximale Vorlauftemperatur der Bosch-Reihen laut Bosch-Pressemitteilung zur Compress 5800i/6800i AW. Preise inklusive 19 % MwSt. – der Nullsteuersatz gilt nur für Photovoltaik und Speicher, nicht für Wärmepumpen. Änderungen vorbehalten.
Aus den Bosch-Preisen lässt sich eine Regel ablesen, die man kennen sollte: Das 4-kW-Paket der 5800i-Reihe kostet rund 2.125 Euro je Kilowatt, das 12-kW-Paket nur noch rund 1.024 Euro je Kilowatt. Groß kaufen wirkt also rechnerisch günstig – und ist trotzdem meistens falsch. Eine überdimensionierte Wärmepumpe taktet, verschleißt schneller und verliert im Teillastbetrieb genau die Effizienz, die im Test 70 Prozent der Note ausmacht. Die Leistung folgt der Heizlast, nicht dem Kilowattpreis.
Ist der Testsieger auch für dein Haus der richtige?
Nicht zwangsläufig. Die Testnote sagt, wie gut ein Gerät im Labor abschneidet – ob es zu deinem Haus passt, hängt von Heizlast, Heizflächen und nötiger Vorlauftemperatur ab. Ein Gerät mit Bestnote, das für dein Haus zu groß oder zu klein ausgelegt ist, arbeitet trotzdem unwirtschaftlich. Wie du Kosten und Auslegung einschätzt, zeigt der Pillar-Ratgeber Wärmepumpe Kosten 2026; die passende Förderung erklärt Wärmepumpe Förderung 2026.
Fünf Dinge, die im Labor gar nicht geprüft werden
Die Klimakammer bildet das Gerät ab, nicht die Installation. Diese fünf Punkte entscheiden in der Praxis mindestens so stark über deine Stromrechnung – und stehen in keiner Testnote:
- Die Auslegung. Eine zu große Maschine taktet: Sie startet, erreicht schnell die Zieltemperatur, schaltet ab, startet wieder. Jeder Start kostet Effizienz. Wie stark sich das auf die Haltbarkeit auswirkt, steht im Ratgeber zu wie lange eine Wärmepumpe hält.
- Die Heizkurve. Viele Anlagen laufen jahrelang mit der Werkseinstellung. Ein Grad weniger Vorlauftemperatur bringt spürbar mehr als die Differenz zwischen Note 2,0 und 2,2.
- Der Aufstellort. Eine Außeneinheit in einer Nische oder dicht an der Wand bekommt schlechter Luft und saugt die eigene Abluft wieder an.
- Der hydraulische Abgleich. Ohne ihn wird ein Teil der Heizflächen über-, ein anderer unterversorgt – und die Vorlauftemperatur muss für alle hochgedreht werden.
- Der Stromtarif. Ein separater Wärmepumpentarif oder ein dynamischer Tarif verändert die Betriebskosten stärker als ein halber Punkt Jahresarbeitszahl. Mehr dazu im Ratgeber Wärmepumpentarif.
Wer baut das ein?
Wir sind ein Online-Fachhandel: Wir liefern die Hardware, montieren aber nicht selbst. Bei einer Wärmepumpe gehört die Installation vollständig in Fachhand – Hydraulik, Kältekreis und Netzanschluss sind nichts für Selbstbau. Wenn du dein Projekt abgeben möchtest: Melde dich, wir helfen dir gerne dabei, einen passenden Montagebetrieb in deiner Region zu finden.
Zwei Leistungen liegen dabei ausdrücklich beim ausführenden Betrieb und nicht bei uns: die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, aus der die richtige Gerätegröße folgt, und der BEG-Förderantrag, der ohne die Fachunternehmererklärung des Betriebs gar nicht gestellt werden kann. Plane beides frühzeitig ein – der Antrag muss vor Auftragsvergabe gestellt werden.
Häufige Fragen
Welche Wärmepumpe ist Testsieger 2026?
Die Viessmann Vitocal 250-A mit der Note 2,0 (Stiftung Warentest, Ausgabe 10/2025).
Testet die Stiftung Warentest alle Wärmepumpen?
Nein, nur Luft-Wasser-Wärmepumpen – sie machen über 90 % des Marktes aus.
Worauf kommt es bei einem Wärmepumpen-Test an?
Auf Effizienz (JAZ/SCOP), Schallpegel, Kältemittel und die passende Vorlauftemperatur für dein Haus.
Ist der Testsieger automatisch die beste Wahl?
Nein. Entscheidend ist, ob das Gerät richtig zu Heizlast und Heizflächen deines Hauses ausgelegt ist.
Warum ist R290 als Kältemittel wichtig?
R290 (Propan) ist natürlich, hat einen sehr niedrigen Treibhauswert und ermöglicht hohe Vorlauftemperaturen – gut für Altbauten.
Wie viele Wärmepumpen waren im Test 10/2025?
Fünf Luft-Wasser-Wärmepumpen von Viessmann, Alpha-Innotec, Stiebel Eltron, Vaillant und Mitsubishi Electric. „Testsieger“ bedeutet also: das beste von fünf geprüften Geräten.
Wie stark zählt die Effizienz in der Testnote?
Energieeffizienz und Umwelteigenschaften im Heizbetrieb machen 70 Prozent der Gesamtnote aus. Handhabung, Geräusch und die übrigen Kriterien teilen sich den Rest.
Kann ich Testergebnisse aus verschiedenen Jahren vergleichen?
Nein. Die Stiftung Warentest hat ihr Prüfprogramm für die Ausgabe 10/2025 deutlich geändert; Geräte aus früheren Tests stehen deshalb nicht im direkten Vergleich.
Wie laut darf eine Wärmepumpe 2026 für die Förderung sein?
Das Außengerät muss mindestens 10 dB unter dem Ökodesign-Grenzwert bleiben – praktisch 55 dB(A) bis 6 kW und 60 dB(A) von 6 bis 12 kW. Die Regel gilt seit dem 1. Januar 2026 für neu beantragte Anlagen, ohne Übergangsfrist.
Darf ich eine lautere Wärmepumpe trotzdem einbauen?
Ja. Die Schallgrenze ist eine reine Förderbedingung. Ein Gerät darüber bleibt rechtlich zulässig, bekommt aber keinen BEG-Zuschuss. Bau- und immissionsschutzrechtliche Vorgaben gelten davon unabhängig.
Bekomme ich bei euch den getesteten Testsieger?
Wir führen die Vitocal 250-A Modular in den Größen A08, A10 und A13. Das ist dieselbe Baureihe wie das Testgerät, die geprüfte Typbezeichnung lautete allerdings Vitocal 250-A AWO-E-AC 251.A10 – gleich die Typnummer im Angebot abgleichen, wenn es exakt diese Ausführung sein soll.
Sind die Bosch-Wärmepumpen bei der Stiftung Warentest getestet worden?
Im Test 10/2025 waren die Reihen 5800i AW und 6800i AW nicht dabei. Sie haben also weder eine gute noch eine schlechte Note – die Einordnung erfolgt über die Datenblattwerte.
Gilt für Wärmepumpen der Nullsteuersatz?
Nein. Die 0 % Mehrwertsteuer gelten nur für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher. Wärmepumpen werden mit 19 % Mehrwertsteuer verkauft.
Tipp: Welche getestete Wärmepumpe zu deinem Haus passt, klären wir gern mit dir – unsere Fachberater helfen bei Auswahl und Auslegung, fordere eine kostenlose Beratung an. Direkt ansehen: Viessmann Wärmepumpen, Bosch Wärmepumpen oder alle Wärmepumpen. Am günstigsten läuft die Wärmepumpe mit eigenem Solarstrom aus einem PV-Komplettpaket.
Angaben Stand Juli 2026, ohne Gewähr. Testergebnisse laut Stiftung Warentest (Ausgabe 10/2025); Modellverfügbarkeit kann variieren. Keine Kaufberatung im rechtlichen Sinn – maßgeblich ist die Auslegung für dein Haus.



