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ABL eMH1 Wallbox 11 kW mit Typ-2-Steckdose (ohne Kabel)ABL eMH1 Wallbox 11 kW mit Typ-2-Steckdose (ohne Kabel)
ABL eMH1 Wallbox 22 kW mit Typ-2-Steckdose (ohne Kabel)ABL eMH1 Wallbox 22 kW mit Typ-2-Steckdose (ohne Kabel)

Wallbox kaufen und dein E-Auto bequem zu Hause laden – schneller, sicherer und mit eigenem Solarstrom deutlich günstiger als an der Haushaltssteckdose. Bei uns findest du geprüfte Wallboxen von etablierten Herstellern – als 11-kW-Modell zum einfachen Anmelden oder als 22-kW-Variante mit voller Ladeleistung, mit oder ohne festes Kabel und ideal kombinierbar mit deiner PV-Anlage.

Warum eine eigene Wallbox?

An einer Haushaltssteckdose lädt ein E-Auto langsam, und die Dauerbelastung ist dafür nicht gemacht. Eine Wallbox lädt drei- bis mehrfach schneller, sicher (mit FI- und DC-Fehlerstromschutz) und komfortabel per App. Der größte Vorteil für PV-Besitzer: Du lädst mit selbst erzeugtem Solarstrom statt teurem Netzstrom.

Worauf du beim Wallbox-Kauf achten solltest

Diese Kriterien entscheiden, ob die Wallbox wirklich zu dir passt:

  • Ladeleistung: 11 kW ist der Standard und reicht für die allermeisten Haushalte; 22 kW nur, wenn du sehr schnell laden willst und dein Auto es AC-seitig aufnimmt.
  • Anschluss: fest angeschlossenes Ladekabel (sofort einstecken) oder Typ-2-Steckdose (Buchse) für dein eigenes Kabel – flexibler.
  • Sicherheit: integrierter FI Typ A plus DC-Fehlerstromerkennung spart den teuren externen FI Typ B.
  • Smart & App: WLAN und App für Start/Stopp, Ladezeiten und Verbrauchsanzeige.
  • Zugangsschutz (RFID): sinnvoll, wenn die Wallbox frei zugänglich steht (Carport, Straße).
  • Schutzart: IP54/IP65 für den Außeneinsatz.
  • PV-Überschussladen: lädt bevorzugt mit deinem Solarüberschuss – der größte Sparhebel.
  • Lastmanagement: dynamisch, damit dein Hausanschluss bei parallelen Verbrauchern nicht überlastet.
  • MID-/Eichrecht-Zähler: nötig, wenn du z. B. einen Dienstwagen kWh-genau abrechnen willst (seit 2026 gilt die Pflicht zur verbrauchsgenauen Abrechnung).

Mit Solarstrom laden: PV-Überschussladen

Eine PV-fähige Wallbox mit Energiemanagement lädt dein Auto bevorzugt dann, wenn deine Anlage gerade Überschuss produziert. So tankst du für wenige Cent pro Kilowattstunde statt 30–40 ct Netzstrom. Am meisten holst du heraus, wenn Wallbox, PV-Komplettpaket und Stromspeicher zusammenspielen.

11 kW oder 22 kW – was ist das Richtige?

Für die allermeisten Haushalte reicht eine 11-kW-Wallbox locker (über Nacht voll geladen). Der entscheidende Unterschied liegt im Genehmigungsaufwand:

Leistung Beim Netzbetreiber Ladedauer (ca. 60 kWh)
11 kW nur Anmeldung – kann nicht abgelehnt werden ca. 5–6 h
22 kW Anmeldung + Genehmigung nötig (über 12 kW, § 19 NAV) ca. 2,5–3 h

Wallbox anmelden – so läuft es

Jede private Wallbox muss vor der Installation beim Netzbetreiber angemeldet werden; ab über 11 kW ist zusätzlich eine Genehmigung nötig. Das ist meist kostenlos und übernimmt in der Regel dein Elektrofachbetrieb. Als Onlineshop liefern wir dir die passende Wallbox – Anmeldung und Installation macht eine Elektrofachkraft, Behördengänge nehmen wir nicht ab. Einen neutralen Überblick bietet der ADAC zum Wallbox-Anmelden.

Wallbox-Förderung 2026

Ehrlich: Eine bundesweite KfW-Förderung für private Wallboxen am Einfamilienhaus gibt es 2026 nicht mehr (KfW 440/441/442 sind ausgelaufen). Neu ist seit April 2026 ein Bundesprogramm für Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern (bis 1.300 € je Stellplatz, mit bidirektionalem Laden bis 2.000 €). Dazu kommen wechselnde Länder- und Kommunalprogramme, die zunehmend smarte Steuerung, Lastmanagement und PV-Anbindung statt reiner Hardware fördern. Den aktuellen Stand fasst der ADAC zur Wallbox-Förderung zusammen.

Häufige Fragen

Was kostet eine Wallbox?

Gute 11-kW-Wallboxen starten bei uns im niedrigen dreistelligen Bereich; 22-kW-Modelle liegen etwas höher. Dazu kommt die Installation durch eine Elektrofachkraft.

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Auf passende Ladeleistung (meist 11 kW), integrierten FI- und DC-Schutz, App/Smart-Funktionen, PV-Überschussladen und – bei mehreren großen Verbrauchern – Lastmanagement.

Brauche ich 11 oder 22 kW?

Für zu Hause reicht meist 11 kW (nur Anmeldung). 22 kW nur, wenn du sehr schnell laden willst und dein Auto 22 kW AC unterstützt – dann ist eine Genehmigung nötig.

Kann ich mit Solarstrom laden?

Ja – mit einer PV-fähigen Wallbox und Energiemanagement lädst du bevorzugt mit deinem Solarüberschuss, am besten in Kombination mit einem Speicher.

Brauche ich einen MID-Zähler?

Nur, wenn du den Ladestrom kWh-genau abrechnen willst – etwa für einen Dienstwagen. Für rein privates Laden ist er nicht nötig.

Gilt für Wallboxen die 0 % Mehrwertsteuer?

Nein. Der Nullsteuersatz gilt nur für die Photovoltaikanlage selbst. Für eine Wallbox fallen die regulären 19 % MwSt an.

Tipp: Welche Wallbox – und ob mit oder ohne Kabel – zu deinem Auto und deiner PV-Anlage passt, klären wir gern mit dir. Fordere eine kostenlose Beratung an. Passend dazu: PV-Komplettpakete, Stromspeicher und weitere Ladestationen & Zubehör.

Angaben Stand Juli 2026, ohne Gewähr. Förder-, Anmelde- und Steuerregeln können sich ändern; maßgeblich sind Netzbetreiber, Förderstellen und Finanzamt. Keine Rechts- oder Steuerberatung.