„0 Euro Anzahlung, Rundum-sorglos, einfach monatlich zahlen“ – so werben Anbieter für die Solaranlage zur Miete. Das klingt bequem und risikofrei. Der Haken zeigt sich erst über die Jahre: Über eine typische Laufzeit von 20 Jahren zahlst du als Mieter zwischen 19.000 und 48.000 Euro – und die Anlage gehört dir am Ende trotzdem nicht.
Zum Vergleich: Schlüsselfertig vom Rundum-Anbieter kostet eine ähnliche Anlage einmalig rund 10.000 bis 16.000 Euro – und wer die Technik direkt zum Großhandelspreis kauft, zahlt sogar noch deutlich weniger. In diesem Ratgeber rechnen wir Miete und Kauf ehrlich gegeneinander, zeigen die versteckten Nachteile der Miete – und einen dritten Weg, mit dem du noch günstiger fährst als beide. Zahlen u. a. nach ADAC und Verbraucherzentrale.
Miete vs. Kauf in Kürze
- Miete kostet meist 80–200 € im Monat – über 20 Jahre summiert sich das auf 19.000–48.000 €.
- Schlüsselfertig kostet eine vergleichbare Anlage einmalig rund 10.000–16.000 € und amortisiert sich in 7–12 Jahren – als Komplettset zu Großhandelspreisen bei uns ab rund 6.000 € (plus Montage).
- Über 20 Jahre sparen Käufer typischerweise 10.000–20.000 € gegenüber der Miete – und besitzen die Anlage.
- Mietverträge binden dich 15–25 Jahre; Hausverkauf oder Anbieter-Insolvenz werden schnell zum Problem.
- Am günstigsten fährst du, wenn du die Technik direkt kaufst und nur die Montage beauftragst – ohne Miet- oder Installateurs-Aufschlag.
Was kostet es, eine Solaranlage zu mieten?
Die monatliche Rate klingt zunächst harmlos: Kleinere Anlagen ohne Speicher gibt es ab rund 80 Euro im Monat, mit Speicher und größerer Leistung eher 130 bis 200 Euro. Entscheidend ist aber die Summe über die Vertragslaufzeit von meist 20, teils 25 Jahren. Und die hat es in sich: Unterm Strich zahlst du als Mieter je nach Anlage und Anbieter 19.000 bis 48.000 Euro.
Enthalten sind dafür Wartung und Versicherung. Dieser Komfort ist real – aber teuer erkauft: Über 20 Jahre kostet er dich schnell 12.000 bis 17.000 Euro Aufpreis gegenüber der eigenen Anlage.
Und was kostet der Kauf?
Hier lohnt der genaue Blick, denn „kaufen“ ist nicht gleich „kaufen“. Schlüsselfertig vom Rundum-Anbieter – Planung und Montage aus einer Hand – kostet eine typische 10-kWp-Anlage mit Speicher einmalig rund 10.000 bis 16.000 Euro. Kaufst du dagegen das Komplettset direkt zum Großhandelspreis und beauftragst nur die Montage separat, bist du deutlich günstiger dran: Bei uns gibt es ein PV-Komplettset mit Speicher (rund 10 kWp, 5 kWh) schon ab etwa 6.000 Euro – zu 0 % MwSt. für Privatkunden. Bei aktuellen Strompreisen amortisiert sich die Anlage in etwa 7 bis 12 Jahren und produziert danach noch viele Jahre nahezu kostenlosen Strom. Wie sich der Preis genau zusammensetzt, liest du im Ratgeber Was kostet eine Solaranlage.
Der Unterschied ist gewaltig: Während der Mieter nach 20 Jahren weiter zahlt und nichts besitzt, hat der Käufer die Anlage längst abbezahlt und Gewinn gemacht. Über die gesamte Laufzeit sparen Käufer typischerweise 10.000 bis 20.000 Euro.
Miete vs. Kauf – der 20-Jahres-Vergleich
| Mieten | Kaufen | |
|---|---|---|
| Kosten Start | 0 € Anzahlung | schlüsselfertig 10.000–16.000 € · als Set bei uns ab ~6.000 € |
| Kosten über 20 Jahre | 19.000–48.000 € | einmalig, danach 0 € |
| Eigentum | nein | ja |
| Bindung | 15–25 Jahre | keine |
| Wartung/Versicherung | inklusive | selbst (gering) |
| Förderung/0 % MwSt. | oft ausgeschlossen | voll nutzbar |
Welche Nachteile hat die Miete noch?
Neben den höheren Gesamtkosten ist vor allem die lange Bindung ein Problem. Über 15 bis 25 Jahre hängst du an einem Anbieter – das kann kompliziert werden, wenn du dein Haus verkaufst, vererbst oder umbaust. Eine vorzeitige Kündigung ist meist nur gegen hohe Ablösesummen möglich.
Zwei weitere Punkte solltest du kennen: Geht der Anbieter insolvent, können die Eigentumsverhältnisse auf deinem Dach ungeklärt werden. Und viele Mietmodelle schließen dich von direkten staatlichen Zuschüssen aus. Die Verbraucherzentrale kommt daher zum Schluss, dass die Miete „rein finanziell häufig nicht sehr attraktiv“ ist – mehr dazu bei der Verbraucherzentrale.
Wann kann sich Miete trotzdem lohnen?
Ehrlich gesagt gibt es solche Fälle. Die Miete kann sinnvoll sein, wenn du die Anschaffungskosten nicht aufbringen kannst oder willst und den Rundum-sorglos-Komfort bewusst höher gewichtest als die Ersparnis. Wer partout kein Kapital binden und sich um nichts kümmern möchte, findet in der Miete einen bequemen, wenn auch teuren Weg zur eigenen Solaranlage.
Für alle, die rechnen, gilt aber: Über die Laufzeit ist der Kauf fast immer deutlich günstiger. Wie sich die Rendite entwickelt, zeigt der Ratgeber Lohnt sich Photovoltaik, die Amortisation im Detail der Ratgeber PV-Amortisation berechnen. Eine weitere Alternative beleuchtet der Ratgeber Dachfläche vermieten vs. selbst kaufen.
Der dritte Weg: selbst kaufen und die Marge sparen
Zwischen teurer Miete und teurem Rundum-Anbieter gibt es einen dritten Weg, der beide schlägt: Du kaufst die Technik direkt zum Fachhandelspreis und beauftragst nur einen Elektriker mit der Montage. So sparst du sowohl den Miet-Aufschlag als auch die Marge des schlüsselfertigen Komplettanbieters – bei denselben Markenkomponenten.
Genau dafür sind unsere PV-Komplettsets mit Speicher gemacht: abgestimmte Module, Wechselrichter und Speicher zu Großhandelspreisen, mit 0 % MwSt. für Privatkunden – ein Set für ein Einfamilienhaus gibt es schon ab rund 6.000 Euro. Du besitzt die Anlage vom ersten Tag an – und zahlst nur einmal.
Fazit: Kaufen gewinnt fast immer
Die Miete nimmt dir die Anfangskosten ab, kostet dich über 20 Jahre aber deutlich mehr – und die Anlage gehört dir nie. Wer kann, kauft: am besten die Technik direkt und die Montage separat. Dann sparst du gegenüber der Miete leicht fünfstellig und machst dich unabhängig – vom Stromversorger und vom Mietanbieter.
Häufige Fragen
Ist Mieten oder Kaufen einer Solaranlage günstiger?
Fast immer der Kauf. Über 20 Jahre zahlen Mieter 19.000–48.000 €. Schlüsselfertig kostet der Kauf 10.000–16.000 €, als Komplettset zu Großhandelspreisen bei uns ab rund 6.000 € plus Montage – so sparst du typischerweise 10.000–20.000 €.
Was kostet eine gemietete Solaranlage im Monat?
Meist 80 bis 200 Euro, je nach Anlagengröße und ob ein Speicher enthalten ist. Über die Laufzeit summiert sich das erheblich.
Welche Nachteile hat die Miete?
Lange Bindung (15–25 Jahre), hohe Ablöse bei vorzeitiger Kündigung, Probleme bei Hausverkauf oder Anbieter-Insolvenz und oft Ausschluss von Zuschüssen.
Gehört mir die Anlage nach der Mietzeit?
Nicht automatisch. Je nach Vertrag kannst du sie am Ende übernehmen – oft gegen Restzahlung. Beim Kauf gehört dir die Anlage von Anfang an.
Was ist die günstigste Variante?
Die Technik direkt zum Fachhandelspreis kaufen und nur die Montage vom Elektriker machen lassen – so entfällt sowohl der Miet- als auch der Installateurs-Aufschlag.
Du willst deine Solaranlage besitzen statt mieten? Bei uns bekommst du PV-Komplettsets mit Speicher, einzelne Solarmodule und Stromspeicher zu Großhandelspreisen – 0 % MwSt. für Privatkunden. Fragen zur passenden Anlagengröße? Melde dich bei unserem Support – wir helfen dir gern weiter.
Stand 2026. Kosten, Ersparnis und Amortisation sind Richtwerte und hängen von Anlage, Verbrauch, Strompreis und Anbieter ab; Vergleichswerte u. a. nach ADAC und Verbraucherzentrale. Dieser Ratgeber ist eine allgemeine Information und ersetzt keine individuelle Beratung.






