Ein E-Auto ist im Unterhalt fast immer günstiger als ein Verbrenner – aber nur, wenn man beim Laden die richtige Quelle wählt. Zwischen der eigenen Wallbox, einem dynamischen Tarif, Solarstrom vom eigenen Dach und dem DC-Schnelllader an der Autobahn liegen leicht 10 Euro und mehr pro 100 Kilometer.
Dieser Ratgeber zeigt dir mit klaren Zahlen, was eine Ladung 2026 tatsächlich kostet – zuhause, dynamisch, mit PV und öffentlich – und wie du deine Ladekosten am wirksamsten senkst.
In 30 Sekunden
- Zuhause laden kostet mit Haushaltsstrom rund 0,37 €/kWh, an einer Wallbox mit günstigem Tarif eher 0,28–0,35 €/kWh.
- Mit eigenem Solarstrom sinkt der Preis auf ca. 8–12 ct/kWh – der größte Hebel überhaupt.
- Öffentlich ist teurer: AC ca. 35–55 ct, DC-Schnellladen ca. 49–79 ct/kWh.
- Pro 100 km bedeutet das grob 7 € (Haushaltsstrom) gegenüber unter 2 € (PV) und bis über 12 € (DC).
- Eine Wallbox mit 11 kW lädt schneller, sicherer und günstiger als die Haushaltssteckdose – bei uns ab 299 €.
Du suchst eine Wallbox? Hier siehst du unsere Wallboxen von ABL mit 11 und 22 kW – oder du lässt dich kostenlos von unseren Fachberatern beraten.
Was kostet eine Ladung zuhause?
Die Rechnung ist simpel: geladene Kilowattstunden × Strompreis. Ein typisches E-Auto verbraucht rund 18–20 kWh je 100 km. Bei Haushaltsstrom (ca. 0,37 €/kWh) kostet eine volle Ladung eines 60-kWh-Akkus also rund 22 €, mit einem günstigeren Autostrom- oder Wallbox-Tarif (ca. 0,30 €/kWh) eher 18 €.
Aufs Jahr gerechnet sind das bei 12.000–15.000 km rund 2.200–2.700 kWh zusätzlich – ein Posten, der den Haushaltsstrom eines Vier-Personen-Haushalts locker um die Hälfte erhöht. Wo dein Gesamtverbrauch damit landet, zeigen die Richtwerte im Ratgeber Stromverbrauch pro Person.
Wer Solarstrom vom eigenen Dach nutzt, zahlt für dieselbe Ladung nur einen Bruchteil – dazu gleich mehr.
Kosten pro 100 km im Vergleich
So schlagen die verschiedenen Ladequellen bei rund 18–19 kWh/100 km zu Buche:
| Ladequelle | Preis pro kWh | Kosten pro 100 km |
|---|---|---|
| PV-Überschuss (eigenes Dach) | ca. 8–12 ct | ca. 1,50–2,30 € |
| Dynamischer Stromtarif | ca. 25 ct | ca. 4,50 € |
| Wallbox-/Autostromtarif | ca. 28–35 ct | ca. 5,30–6,60 € |
| Haushaltsstrom | ca. 37 ct | ca. 7,00 € |
| Öffentlich AC | ca. 35–55 ct | ca. 6,60–10,40 € |
| Öffentlich DC (Schnellladen) | ca. 49–79 ct | ca. 9,30–15,00 € |
Der Unterschied ist gewaltig: Wer überwiegend mit eigenem Solarstrom lädt, fährt für weniger als ein Drittel der Kosten von reinem Haushaltsstrom – und für rund ein Zehntel des DC-Schnellladens.
Mit PV-Strom laden: der größte Hebel
Selbst erzeugter Solarstrom kostet dich effektiv nur rund 8–12 ct/kWh – deutlich weniger als Netzstrom. Genau deshalb ist das E-Auto der ideale Partner für eine PV-Anlage: Tagsüber, wenn die Sonne scheint, wandert der Überschuss direkt in den Akku, statt für wenige Cent ins Netz zu fließen.
Am meisten holst du heraus, wenn die Wallbox gezielt den Solarüberschuss nutzt und nur dann lädt, wenn mehr Strom erzeugt als verbraucht wird. Wie das funktioniert, erklärt der Ratgeber PV-Überschussladen. Wie du deinen Eigenverbrauch generell steigerst, steht unter Autarkiegrad erhöhen – die konkreten Stellschrauben im Haushalt sammelt Eigenverbrauch der Photovoltaik erhöhen.
Wallbox: Kosten und warum sie sich lohnt
An der normalen Schuko-Steckdose zu laden ist langsam und auf Dauer nicht für Dauerlast ausgelegt. Eine fest installierte Wallbox mit 11 kW lädt ein Vielfaches schneller, sicherer und mit weniger Verlusten. Die Geräte selbst kosten je nach Ausstattung meist zwischen 400 und 1.500 €, dazu kommt die Installation durch einen Elektrofachbetrieb.
Bei uns bekommst du solide 11-kW-Wallboxen bereits ab 299 € – etwa die ABL eMH1. Ein wichtiger Hinweis zur Steuer: Der 0 %-Mehrwertsteuersatz gilt nur für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher, nicht für Wallboxen – hier fallen regulär 19 % MwSt. an. Alle Modelle findest du in unserer Kategorie Wallboxen.
Kommen mehrere große Verbraucher zusammen – zwei Ladepunkte, Wärmepumpe, Durchlauferhitzer –, wird die Steuerung der Ladeleistung zum Thema. Wie statisches und dynamisches Wallbox-Lastmanagement funktioniert und was § 14a EnWG dabei vorgibt, steht im eigenen Ratgeber.
Öffentlich laden: wann es teuer wird
Unterwegs führt am öffentlichen Laden kein Weg vorbei – aber es ist die teuerste Variante. AC-Ladesäulen verlangen meist 35–55 ct/kWh, DC-Schnelllader 49–79 ct/kWh, teils mit zusätzlicher Blockiergebühr. Damit kann öffentliches Laden schnell 50 bis 150 Prozent teurer sein als zuhause. Die Faustregel: Zuhause laden, wo es geht – unterwegs nur nachladen.
So senkst du deine Ladekosten
- Eigene Wallbox installieren und den Großteil zuhause laden statt öffentlich.
- Solarstrom nutzen: mit PV-Überschussladen auf 8–12 ct/kWh kommen.
- Günstig tarifieren: ein spezieller Autostrom- oder dynamischer Stromtarif senkt den Netzpreis spürbar – in günstigen Börsenstunden sind rund 25 ct/kWh realistisch.
- Nachts / mittags laden: in Schwachlastzeiten ist der Strom bei dynamischen Tarifen am billigsten.
Tipp
Du hast Fragen zu unseren Wallboxen? Unsere Fachberater beraten dich kostenlos – Beratung anfragen oder telefonisch unter 089 248813740.
Checkliste: günstig E-Auto laden
- Verbrauch des Autos kennen (kWh/100 km) und Akkukapazität.
- Wallbox mit 11 kW vorhanden oder eingeplant?
- PV-Anlage vorhanden? Dann auf Überschussladen setzen.
- Passenden Stromtarif fürs Laden geprüft?
- Öffentliches Laden aufs Nötigste beschränken.
Ladeverluste: der Posten, den fast niemand einrechnet
Der Bordcomputer zeigt dir, wie viel Energie im Akku angekommen ist. Bezahlt wird aber, was durch den Stromzähler gelaufen ist – und das ist spürbar mehr. Die Differenz heißt Ladeverlust. Sie entsteht vor allem bei der Umwandlung von Wechsel- in Gleichstrom im fahrzeugeigenen Ladegerät und im 12-Volt-Bordnetz, das während der gesamten Ladedauer 100 bis 300 Watt für Steuergeräte zieht.
Der ADAC hat das am 6. August 2026 an fünf aktuellen Elektroautos nachgemessen – jeweils im Ladefenster von 10 auf 90 Prozent und bei 20 bis 30 Grad Batterietemperatur:
| Ladeart | Ladeverlust | Was das bedeutet |
|---|---|---|
| Haushaltssteckdose (2,3 kW) | 12,7–24,2 % | teuerste Variante – die Nebenverbraucher laufen stundenlang mit |
| Wallbox gedrosselt (4,1 kW, PV-Überschuss) | 8,0–12,8 % | der Preis dafür, dass der Strom selbst fast nichts kostet |
| Wallbox mit voller Leistung (11/22 kW) | 5,1–7,0 % | rund die Hälfte der Steckdosen-Verluste |
| DC-Schnellladen unterwegs | 5–15 % | Wandlung nur rund 3 %, der Rest geht ins Temperieren des Akkus |
Der Spitzenwert von 24,2 Prozent kam zustande, weil das Bordladegerät dieses Fahrzeugs an der Steckdose nur mit 8 statt 10 Ampere lädt – die übrigen vier Wagen lagen zwischen 12,7 und 15,3 Prozent. Dazu kommt die Hausinstallation: Die Norm DIN VDE 0100 lässt bis zu 4 Prozent Verlust auf der Zuleitung zu. Bei einer langen Leitung in die Garage ist dieser Anteil real und gehört vor der Wallbox-Installation geprüft.
Was dich die Steckdose im Jahr kostet
Rechnen wir es durch. Ein 60-kWh-Akku, geladen von 10 auf 90 Prozent, nimmt 48 kWh auf. Mit 15 Prozent Verlust an der Steckdose bezahlst du dafür rund 56,5 kWh, an der 11-kW-Wallbox mit 6 Prozent Verlust nur rund 51,1 kWh. Bei 0,37 €/kWh sind das 20,90 € gegenüber 18,90 € – zwei Euro Aufschlag für jede einzelne Ladung.
Aufs Jahr hochgerechnet: Wer 13.000 km fährt und dabei 18 kWh je 100 km in den Akku lädt, braucht 2.340 kWh Fahrstrom. An der Steckdose werden daraus rund 2.753 kWh ab Zähler (1.019 €), an der Wallbox rund 2.489 kWh (920 €). Die Differenz liegt bei knapp 100 € pro Jahr – allein aus vermiedenen Verlusten. Eine Wallbox ab 299 € ist damit nach gut drei Jahren bezahlt, bevor Sicherheit, Ladetempo und Überschussladen überhaupt eingerechnet sind.
Die Faustformel dahinter ist einfach: Je höher die Ladeleistung, desto kürzer die Ladedauer, desto geringer der Verlust. An der Wallbox lädst du deshalb am günstigsten, wenn du nicht künstlich drosselst. Die Ausnahme ist das Überschussladen: Dort ist die niedrige Leistung gewollt, und der billige Solarstrom gleicht die höheren Verluste mühelos aus.
Was kostet eine volle Ladung? Nach Akkugröße gerechnet
„Was kostet eine Ladung?“ hat keine einzelne Antwort – es hängt am Akku. Die folgende Tabelle rechnet eine Ladung von 10 auf 100 Prozent inklusive 6 Prozent Ladeverlust an der Wallbox, also mit den Kilowattstunden, die wirklich über deinen Zähler laufen:
| Akku | ab Zähler | Haushaltsstrom (37 ct) | Wallbox-Tarif (30 ct) | PV-Strom (10 ct) |
|---|---|---|---|---|
| 40 kWh | 38,3 kWh | 14,20 € | 11,50 € | 3,80 € |
| 52 kWh | 49,8 kWh | 18,40 € | 14,90 € | 5,00 € |
| 60 kWh | 57,4 kWh | 21,30 € | 17,20 € | 5,70 € |
| 77 kWh | 73,7 kWh | 27,30 € | 22,10 € | 7,40 € |
| 100 kWh | 95,7 kWh | 35,40 € | 28,70 € | 9,60 € |
Zwei Einschränkungen dazu: Im Alltag lädt kaum jemand auf 100 Prozent – 80 Prozent sind akkuschonender und decken die allermeisten Strecken. Und die PV-Spalte gilt nur für die Kilowattstunden, die tatsächlich aus dem Überschuss stammen; sobald Netzstrom zugemischt wird, wandert der Preis Richtung Tarifspalte.
Autobahn und Schnellladen: hier wird es richtig teuer
Laut Bundesnetzagentur standen im April 2026 in Deutschland über 149.000 Normalladepunkte und mehr als 51.200 Schnellladepunkte zur Verfügung. Die Frage ist längst nicht mehr, ob du unterwegs laden kannst – sondern zu welchem Preis.
Der größte Hebel ist banal: mit oder ohne Ladevertrag. Wer spontan mit Karte an der Säule zahlt, lädt ad hoc – und das ist laut einer ADAC Untersuchung bis zu 62 Prozent teurer als ein vertragsbasierter Tarif ohne Grundgebühr. An der Autobahn werden aus 52 Cent je Kilowattstunde so schnell 84 Cent.
Was das konkret bedeutet: Für 50 kWh Nachladen an der Raststätte zahlst du mit Vertrag rund 26 €, ohne rund 42 €. 16 € Aufschlag für einen einzigen Stopp, nur weil die Ladekarte fehlt. Wer zwei- oder dreimal im Jahr längere Strecken fährt, hat die Anmeldung bei einem Ladetarif damit sofort wieder drin.
Worauf du an der Säule achten solltest:
- Preis vor dem Start prüfen. An Ladepunkten, die seit dem 13. April 2024 in Betrieb gegangen sind, muss der Ad-hoc-Preis laut Bundesnetzagentur vor Beginn des Ladevorgangs erkennbar sein.
- Blockiergebühr im Blick behalten. Zusatzposten wie Blockier- oder Startgebühren dürfen erhoben werden, müssen aber transparent und getrennt vom kWh-Preis ausgewiesen sein.
- Abrechnung nach Kilowattstunden. Eine reine Zeit- oder Pauschalabrechnung als einziges Entgelt ist nicht mehr regelkonform – Grundlage ist das Mess- und Eichrecht.
- Kalter Akku kostet extra. Ohne Vorkonditionierung steigen die Verluste beim Schnellladen deutlich, weil die Batterie erst aufgeheizt werden muss. Diese Energie bezahlst du, fährst sie aber nicht.
Was steckt eigentlich im kWh-Preis an der Ladesäule?
Der aufgedruckte Preis pro Kilowattstunde ist nur ein Teil der Rechnung. Am Ende zahlst du die Summe aus bis zu fünf Posten:
- Arbeitspreis je geladener Kilowattstunde – der Wert, den alle vergleichen.
- Grundgebühr des Ladetarifs, meist monatlich; sie senkt dafür den Arbeitspreis.
- Startgebühr je Ladevorgang, bei manchen Anbietern.
- Blockiergebühr pro Minute, sobald das Auto nach dem Laden stehen bleibt.
- Roaming- oder Ad-hoc-Aufschlag, wenn du an einer fremden Säule ohne passenden Vertrag lädst.
Ein Beispiel, warum die reine kWh-Frage in die Irre führt: Du lädst 20 kWh zu 59 ct, das sind 11,80 €. Bleibst du danach stehen und es fallen 10 € Blockiergebühr an, hast du effektiv 1,09 € je Kilowattstunde bezahlt – ein Vielfaches dessen, was dieselbe Ladung zuhause gekostet hätte.
Plug-in-Hybrid laden: kleiner Akku, schlechtere Quote
Beim Plug-in-Hybrid sieht die Rechnung anders aus, und zwar zu seinem Nachteil. Die Akkus fassen typischerweise 10 bis 20 kWh, geladen wird meist an der Steckdose mit geringer Leistung. Genau dort sind die Ladeverluste am höchsten, weil die Steuergeräte im Auto über die gesamte, lange Ladedauer mitlaufen – ihr Verbrauch verteilt sich auf wenige Kilowattstunden statt auf viele.
Gerechnet: Ein 15-kWh-Akku, geladen von 10 auf 100 Prozent, nimmt 13,5 kWh auf. Bei 18 Prozent Verlust laufen rund 16,5 kWh über den Zähler – bei 0,37 €/kWh sind das rund 6,10 € je Ladung. Reicht die elektrische Reichweite für 60 km, entspricht das gut 10 € je 100 km und damit mehr, als dasselbe Auto als reiner Stromer an derselben Steckdose kosten würde.
Trotzdem lohnt sich das Laden: Gegenüber dem Benzinbetrieb desselben Fahrzeugs bleibt der Stromweg klar günstiger, und mit Wallbox und PV-Strom drückst du den Wert noch einmal deutlich. Ein Plug-in-Hybrid, der nie an der Leitung hängt, ist dagegen schlicht ein schwerer Verbrenner.
Wer baut das ein?
Wir sind ein Online-Fachhandel: Wir liefern die Hardware, montieren aber nicht selbst. Eine Wallbox ist kein Heimwerkerprojekt – Anschluss, Absicherung und Inbetriebnahme gehören in jedem Fall in die Hand einer Elektrofachkraft, die die Anlage auch beim Netzbetreiber anmeldet. Wenn du dein Projekt lieber ganz abgeben möchtest: Melde dich, wir helfen dir gerne dabei, einen passenden Montagebetrieb in deiner Region zu finden. Eine Vermittlungsgarantie oder eine Zusage zu Preis und Termin ist das ausdrücklich nicht.
Häufige Fragen
Was kostet es, ein E-Auto zuhause zu laden?
Mit Haushaltsstrom rund 0,37 €/kWh, an der Wallbox mit günstigem Tarif etwa 0,28–0,35 €/kWh. Eine volle Ladung eines 60-kWh-Akkus kostet so grob 17–22 €.
Wie viel kostet Laden mit eigener PV-Anlage?
Eigener Solarstrom kostet effektiv nur rund 8–12 ct/kWh. Damit fällt eine Ladung auf einen Bruchteil der Netzstromkosten.
Was kostet öffentliches Laden?
AC-Ladesäulen verlangen meist 35–55 ct/kWh, DC-Schnelllader 49–79 ct/kWh – oft deutlich teurer als zuhause.
Was kostet eine Wallbox?
Das Gerät kostet meist 400–1.500 €, dazu die Installation. Einfache 11-kW-Wallboxen gibt es bei uns ab 299 €. Anders als PV und Speicher unterliegen Wallboxen 19 % Mehrwertsteuer.
Wie viel kostet Laden pro 100 km?
Je nach Quelle grob 1,50–2,30 € mit PV, rund 7 € mit Haushaltsstrom und bis über 12 € am DC-Schnelllader.
Lohnt sich eine Wallbox?
Ja – sie lädt schneller und sicherer als die Steckdose und amortisiert sich bei regelmäßiger Nutzung meist in wenigen Jahren, vor allem in Kombination mit PV.
Wie hoch sind die Ladeverluste beim E-Auto?
Der ADAC hat 2026 an fünf Fahrzeugen gemessen: an der Haushaltssteckdose 12,7 bis 24,2 Prozent, an der Wallbox mit 11 oder 22 kW nur 5,1 bis 7,0 Prozent. Beim PV-Überschussladen mit gedrosselter Leistung liegen sie bei 8,0 bis 12,8 Prozent, beim DC-Schnellladen insgesamt bei 5 bis 15 Prozent.
Rechnet sich eine Wallbox allein über die Ladeverluste?
Bei 13.000 km im Jahr liegt die Differenz zwischen Steckdose und Wallbox bei knapp 100 € – nur aus vermiedenen Verlusten. Eine Wallbox ab 299 € ist damit nach gut drei Jahren bezahlt, Sicherheit und Ladetempo noch gar nicht eingerechnet.
Was kostet Laden an der Autobahn?
Mit Ladevertrag liegen die Preise an der Autobahn bei rund 52 ct/kWh; ad hoc ohne Vertrag können daraus 84 ct/kWh werden. Für 50 kWh sind das rund 26 € gegenüber rund 42 €.
Warum ist Ad-hoc-Laden so viel teurer?
Weil du ohne Vertrag den Listenpreis des Betreibers zahlst. Laut ADAC kann Ad-hoc-Laden bis zu 62 Prozent teurer sein als ein vertragsbasierter Tarif ohne Grundgebühr.
Was kostet es, einen Plug-in-Hybrid zu laden?
Ein 15-kWh-Akku kostet an der Steckdose rund 6,10 € je Ladung. Weil der Akku klein und die Ladeleistung gering ist, fallen die Verluste anteilig höher aus als beim reinen E-Auto.
Kann ich mein E-Auto dauerhaft an der Haushaltssteckdose laden?
Besser nicht. Die Schuko-Steckdose ist für Dauerlast nicht ausgelegt, und die Ladeverluste sind etwa doppelt so hoch wie an der Wallbox. Als Notlösung unterwegs ist sie in Ordnung, als Dauerlösung zuhause nicht.
Wie viel Strom braucht mein E-Auto im Jahr?
Bei 13.000 km und 18 kWh je 100 km sind es 2.340 kWh Fahrstrom. Mit den Ladeverlusten an der Wallbox musst du dafür rund 2.490 kWh einkaufen.
Fazit
Wo du lädst, entscheidet über die Kosten: Mit eigenem Solarstrom und einer Wallbox fährst du für einen Bruchteil dessen, was Haushaltsstrom oder öffentliches Schnellladen kosten. Die Kombination aus PV-Anlage, Speicher und Wallbox ist deshalb das günstigste Gespann. Passende Wallboxen findest du unter Wallboxen (ab 299 €), komplette Solaranlagen unter PV-Komplettpaketen mit Speicher.
Stand: September 2026. Preisangaben sind Marktrichtwerte und schwanken je nach Tarif, Anbieter und Region. Ohne Gewähr.



